Wir haben uns für 12 Rassen entschieden die ihre Quelle nicht aus den immer gleichen Fantasywerken beziehen, sondern aus der Flora, Fauna und der eigenen Fantasie. Von Tigermenschen über Pflanzenwesen hin zu jenen aus dem Reich der Untoten steht es den Spielern frei sich zu entfalten.

Jede Rasse kommt mit einer Hintergrundgeschichte und zwei Unterrassen, die selbst noch besondere Fähigkeiten mitbringen die ihre Einzigartigkeit unterstreichen. Damit gibt es insgesamt 24 wählbare Rassen. Um zunächst die Hauptrassen vorzustellen, befindet sich hier eine kleine Zusammenfassung.

Ailure

Ailure

Vorfahren: Feline

Obwohl sie vermehrt in den Städten und Dörfern der Menschen leben, wirkt es selten so, als würden sie tatsächlich mit den Menschen harmonieren. Stattdessen halten sie sich von anderen Rassen eher fern, bilden untereinander einen eigenen Clan und leben ihre Rituale, ungeachtet irgendwelcher Gesetzgebungen, weiter aus. Und obwohl keine andere Rasse wirklich eng neben den Ailure lebt, ist das Leben ohne diese mittlerweile undenkbar. Denn besonders die Ailure fertigen sehr filigrane Mechanismen an, wie es sonst kein anderes Volk tun könnte. Sie stellen kleine Fallen für Schubladen und Schlösser her, Dekodiermaschinen und andere Apparaturen.

Amarus

Amarus

Vorfahren: Unbekannt

Geschichten berichten davon, dass oberhalb des Himmels, nach dem Sieg über die falschen Götter, die Styliten herabstürzten und zu Säulen wurden. Doch deren Gefährten fanden etwas Unerwartetes vor. Kinder mit einer seltsamen Hautfarbe, blind wirkenden Augen und Zeichnungen auf dem Körper waren dort versammelt. Ein Grund sie zu retten war allerdings auch die Hoffnung zu erfahren, woher die falschen Götter ihren Ursprung hatten und wie sie die Welt über eine so lange Zeit in Gefangenschaft nehmen konnten.

Klant

Klant

Vorfahren: Flora

Altklug, schön, mächtig, so denken Klant über sich selbst. Die Klant sind ein sehr neutrales Volk. Sie hegen keinen Hass gegenüber anderen Rassen, gehören aber zu den selbstverliebtesten aller Arten in ganz Verej‘ka. Dies verleugnen sie auch keineswegs. Stattdessen betrachten sie dieses Verhalten als weitestgehend gerechtfertigt und gar notwendig. Auch wenn ihr Körper nicht die Stärke hergibt, und sie auch grundlegend weniger Widerstand zu leisten vermögen, wissen die Klant sich durchaus zu verteidigen. Denn ihre geistigen Fähigkeiten und ihr Ätherfluss erlauben es ihnen, Magie schneller und intensiver anzuwenden als die meisten anderen Rassen

Lapis'Dian

Lapis'Dian

Vorfahren: Amphibien

Kaum eine Rasse kennt so viele verschiedene äußerliche Ausprägungen. Sie haben schimmernde und bunte Haut oder auch fahle Grautöne. Ihre Augen sind allerdings meist groß, rund und verfügen über eine Iris, die eine sehr eigenwillige und individuelle Form hat. Die Lapis’Dian leiden ein wenig unter dem herablassenden Verhalten anderer Rassen ihnen gegenüber, welcher hauptsächlich durch ihre Andersartigkeit zu erklären ist. Es mag allerdings auch daran liegen, dass nur wenige als Gelehrte tätig und auch nur sehr selten Lapis’Dian in der Verwaltung zu finden sind. Dadurch erhielten sie das Stigma, besonders ungebildet zu sein. Dies stimmt besonders hinsichtlich ihres Fachgebietes nicht.

Lumbré

Lumbré

Vorfahren: Kanide

Temperamentvoll, brutal, brachial. Über kaum ein Volk kursieren mehr Klischees als über die Lumbré (Singular Lumbre). Angefangen bei ihrem bereits erwähnten Temperament, welches sie häufig und zu möglichst unpassenden Augenblicken ausleben. Die Natur schenkte ihnen eine kraftvolle Statur, weshalb sie sich selten vor irgendetwas fürchten müssen. Gesellschaftlich sind die Lumbré entweder in der Stadt angesiedelt oder in großen Siedlungen als wilder und nativer Stamm. Lumbré gehören zu den Rassen, die sich nicht ganz aus der Gesellschaft anderer ausschließen können. Daher ist es auch unmöglich, dass sie eremitenhaft leben könnten.

Mensch

Mensch

Vorfahren: Unbekannt

Die Menschen sind die einzige Rasse, die es bereits seit Äonen auf der Welt Verej’ka gibt. Sie selbst kennen ihre Geschichte nur bruchstückhaft, so wie sie sich seit der Zeit des Göttermorgens erzählt wird. Denn die Götter verwehrten den Menschen die Möglichkeit, ihre Geschichten aufzuschreiben, und sie mussten sich dem Willen der Götter beugen, wollten sie sich der Magie habhaft machen. Doch einige wenige entschlossen sich dagegen, zogen hinaus in die Welt und sammelten jene Geschichten, um sie niederzuschreiben. All jene Geschichten, die von der Zeit vor der Götterdämmerung erzählen, nennt man heute nur noch Fragmente, und sie gehören damit zu den vergessenen Chroniken.

Meymun

Meymun

Vorfahren: Primaten

Als Meymun werden all jene Völker bezeichnet, die von Primaten, also Affen, abstammen. Sie verfügen zwar damit eine hypothetische Ähnlichkeit zu Menschen, da sie sich aber bereits zuvor von den Menschen weg entwickelt haben und keinerlei animalischer Fähigkeiten einbüßen mussten, gelten diese eher als entfremdet. Dies fällt nicht erst durch ihr dichtes Fell auf, sondern auch durch ihr Verhalten in Notsituationen. Die Meymunen bevorzugen die Wildnis gegenüber Städten. Dies liegt unter anderem daran, dass sie sich in Baumkronen sehr wohl fühlen und mit der Architektur der Menschen nicht viel anfangen können. Native Siedlungen bestehen immer aus einer Reihe von Holzkonstruktionen in den Bäumen die ohne zu Klettern nicht zu erreichen sind. Dies schützt sie und ihre Kinder vor Räubern und verschafft ihnen Überblick über die Umgebung.

Okandara

Okandara

Vorfahren: Menschen

Niemand ist sich sicher woher die Okandara stammen, da sie eines Tages, lange nach der Götterdämmerung, einfach auf der Welt auftauchten. Viele vermuteten einen Zusammenhang mit den Ruah, die zu einer ähnlichen Zeit gesichtet wurden. Mittlerweile kann man dies ausschließen und den Okandara eine Verwandtschaft mit den Menschen nachweisen. Optisch unterscheiden sich die Okandara nicht sehr von den Menschen. Sie weisen aber über eine nahezu weiße, wenn nicht leicht bläulich schattierte Haut auf und sind daher auch sehr empfindlich gegenüber Sonnenlicht. Ihre Augen sind durchweg schwarz gefärbt und über ihrem Körper sind Zeichnungen zu erkennen, die an ein Wurzelwerk erinnern. Aufgrund dieser Eigenschaften, bevorzugen die Okandara weite Kleidung, etwa Umhänge, Kapuzen und manchmal Schals die ihr Gesicht teilweise bedecken.

Orney

Orney

Vorfahren: Vögel

Das imposante Volk der Orney lebte in vergangenen Zeiten an der Seite der Götter, welche ihnen die Gabe des Fliegens gaben. Nach dem Fall der Gottheiten verloren die Orney auch diese Gunst und wurden zu einem Leben auf der Erde verbannt. Heute erinnern nur noch die Flügel und die Fähigkeit kurz zu gleiten an jene Tage. Die Orney sind ein sehr besonderes Volk. Sie lebten vor ewiger Zeit an der Seite der Götter und waren Gehilfen, aber auch Knechte und Diener. Ihnen gebührte viel Respekt und wichtige Tätigkeiten. Beispielsweise trugen sie die Menschen zu den Göttern, wenn sie diese für Sünder hielten, was die Menschen ihnen bis heute nicht vergessen können. Daher rührt auch ein Großteil des Rassismuses, der den Orney entgegengebracht wird. Insbesondere die Menschen werfen den Orney sehr viel Arroganz und zugleich Unterwürfigkeit vor. Heutzutage wird speziell dieser Rassismus aber in vielen Ortschaften mit harten Sanktionen abgestraft.

Ronfauer

Ronfauer

Vorfahren: Reptilien

Die Ronfaure (Singular Ronfauer) gehören zu einem Volk, das man fast ausschließlich in Wüsten und heißen Tundren findet. Sie leben allerdings auch vereinzelt in gemäßigten Gebieten. Ihre starke Außenpanzerung und ihr gesamtes Äußeres erinnern an Gestein und Metall. Grundlegend glaubt man, dass sie mit den Bartagamen verwandt sind. Allerdings würden einige ihrer Eigenschaften dagegensprechen. Die Gattung der Ronfaure gewinnt ihren Bezug aus allen Kaltblütern und Reptilien. Anders als ihre tierischen Artgenossen besitzen sie allerdings ein Exoskelett, welches sich nur durch eine Hybridisierung mit anderen Arten erklären lässt. Kulturell betrachtet gehören die Ronfaure daher zu einer der unbestimmtesten Rassen in Verej’ka. Wenige Stämme sind klar durch ihren Ursprung zu trennen. Selten aber kommt es vor, dass sich Stämme untereinander vermischen.

Ruah

Ruah

Vorfahren: Geister

Wie alle zivilisierten Völker, abgesehen von den Menschen, entstanden auch die Ruah aus der Beseelung durch die befreite Äther. Allerdings fanden die Ruah keinen Platz in der neuen Welt und schufen sich ihren eigenen. Aus den Erinnerungen verstorbener Menschen bildeten sich neue Lebensformen. Sie lebten an einem Ort, der für sie deutlich bessere Bedingungen bot. Und dies waren die Adern der Kristallsäulen. Nur ein sehr geringer Teil der Ruah lebt in der Außenwelt, bildet aber ein eigenes Nomadenvolk, da sie sich auf ständiger Wanderschaft befinden. Sie versuchen so viel wie möglich von der Außenwelt zu erfahren und schließen sich daher nicht selten reisenden Gruppen an. Diese bringen sie ihrem Volk in der Welt zwischen Dies- und Jenseits. Meist indem sie in regelmäßigen Abständen Tempel aufsuchen und mit dem Quellkristall sprechen oder indem sie natürlich vorkommende Adern dafür nutzen.

Vapine

Vapine

Vorfahren: Hasen- & Kaninchenartige

Die Vapine lebten stets zurückgezogen im Gebirge, welches das südliche und das nördliche Königreich trennt. Doch als die Menschen kamen, kamen auch die Gefahren mit ihnen und vertrieben diese agile Rasse aus ihrer Heimat. Sie waren gezwungen, sich den Menschen und ihren Siedlungen zu nähern. Heute wissen die Kinder ihres Volkes kaum noch etwas von dem einst weitgehenden Wissen im Umgang mit Kräutern, und die Vapine leben heute im Einklang mit den Menschen. Nachdem die Menschen, Orney und sogar Lumbré in diplomatische Verhandlungen mit den Vapine traten, ergab es sich, dass die jungen Vapine die fremden Kulturen entdecken wollten. Sie übten sich im Kampf, schöpften aus ihrem angeborenen Geschick und wurden zu sehr gefürchteten Kriegern, die zum Anbeginn ihrer Zeit äußerst unterschätzt wurden. Ihre mangelnde Stärke machten sie so allemal wett.