Crepuscle dels Déus

“Die vergessenen Chroniken” sind nicht nur namensgebend für das Spiel, sondern auch zentrale Elemente der Entstehungsgeschichte. Verej’ka ist eine durch selbsternannte Götter (Cheru’by) gegeißelte Welt gewesen. In dieser Zeit, die auch als Crepuscle dels Déus oder Götterdämmerung bekannt ist, lebten die Menschen alleine und als einzige ziviliserte Rasse unter der Vorherrschaft jener Cheru’by waren dadurch abhängig von Güte und Segnung. Jede Form der Magie wurde streng verwaltet und nur in geringer Form an die Menschen übe entwederder als kleine Wunder oder eben als Artefakte. Letzteres schenkten die Götter ihren Anhängern für ihre Dienste und belohnten die teilweise erzwungene Loyalität.

Matí dels Déus

Nachdem die Menschen, insbesondere die später als Styliten bekannten Helden, die Cheru’by in einem schicksalshaften Krieg an der Spitze des Konfatalisgebirges überrannten und besiegten, brach der Göttermorgen (Matí dels Déus) an. Mit dem Niedergang der falschen Götter fand die Äther, der Grundstein der Magie, ihren Weg in die irdische Welt (Kamah) und zeichnete so den Anfang der neuen Welt.

Nachdem nur sehr wenige Menschen die Schlacht gegen die Cheru’by überlebten, blieben nur wenige Erzählungen aus der Zeit des Crepuscle dels Déus zurück. Verschiedene Gruppen bildeten sich, um das Wissen vergangener Tage zu sammeln und zu archivieren, um einen Aufstieg neuer gottgleicher Wesen zu verhindern. Zahlreiche Quellen gerieten in Vergessenheit, nachdem tausende Menschen nach der Schlacht nicht wieder zurückkehrten und viele Städte nahezu leer blieben. Jahrzehnte brauchte es, bis die Menschen sich neu organisieren konnten und sich an die neue Welt nsbesondereere angesichts der neu entwickelten Fähigkeiten, der neuen zivilisierten Völker wie den Amarus und Ruah, den Gefahren heranwachsender Alben und vielem mehr.

Die vergessenen Chroniken

Die bis dahin vergessen geglaubten Quellen wurden Objekt der Begierde verschiedener Organe, wie den Templern und Regenten. Was sich zuerst nur auf niedergeschriebene Chroniken begrenzte, dehnte sich bald auf alle Gegenstände der alten Welt aus, die wiederentdeckt werden mussten. Der Begriff “Die vergessenen Chroniken” etablierte sich für diese Art der Entdeckungen und wurde zum Symbol wiedergefundener Reliquien, Artefakte und vergleichbarer Dokumente jedweder Form.

Artefakte

Die Artefakte bilden eine besondere Form der vergessenen Chroniken. Sie gehören zu den Schenkungen der Cheru’by an ihre Anhänger. Diese Objekte waren von magischer Natur und ermöglichten häufig kleine Wunder. Da sie mit der neuen Weltordnung und der freien Äther nicht nachgebaut werden können, sind diese auf Ewig Unikate und werden daher ebenso gehandelt. Dabei gibt es Artefakte, die sogar häufig vorkommen, während andere einmalig waren und somit als unbezahlbar gelten.

Für viele Spielleiter sind die vergessenen Chroniken eine wunderbare Möglichkeit, um eine Kampagne zu beginnen. Diese Gegenstände können im Grunde alles darstellen und helfen dabei, Ruhm und Ehre zu erlangen. Dabei kann die Welt in ihrem derzeitigen Zustand ebenso erkundet werden wie die Geschichte ihres Ursprungs. Diese kann der Spielleiter sich selbst zusammenstellen oder aus unseren Quellen und Kampagnen, Kurzgeschichten und Büchern beziehen.

Eine Illustration eines Lederbuchs mit Zeichnungen darin. Darüber liegt eine schwarze Keilfeder.
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